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Aktuelles

Dr. Dieter Schön ist gestorben

Dr. Dieter Schön ist gestorben

Ehemaliger Zuchtleiter Dr. Dieter Schön ist gestorben

Wie uns jetzt bekannt wurde, ist bereits am 1. Februar der ehemalige Zuchtleiter und Geschäftsführer Dr. Dieter Schön im Alter von 88 Jahren gestorben.

Dr. Dieter Schön übernahm als Zuchteiter des Oldenburger Verbandes 1970 diese Position auch beim Pferdestammbuch Weser-Ems, als die Geschäftsstelle vom Tierzuchtamt Meppen nach Oldenburg verlegt wurde. Sein Vorgänger war August Küter-Luks, der als Geschäftsführer von 1950 – 1969 tätig war.

Unter Dr. Schön kamen viele sehr gute Ponystuten von Großbritannien nach Deutschland und v.a. auch nach Weser-Ems, mit denen die Zucht hier aufgebaut wurde. Bereits ganz am Anfang seiner Tätigkeit stellte er ein Zuchtprogramm für das Deutsche Reitpony auf, das seitdem im Pferdestammbuch geführt wird. Auch die Hengstleistungsprüfung wurde verpflichtend. Seit 1971 wurden Fohlenschauen als erste Selektionsstufe eingeführt, 1972 fand die erste zentrale Körung statt. Nach 20 Jahren Zuchtleitertätigkeit wurde seine Aufgabe an Jochen Happ übergeben.

In der Welsh- und Reitponyzucht treten noch heute Nachfahren der Stuten auf, die unter Dr. Dieter Schön nach Weser-Ems kamen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit gehörten Stuten wie Rosepark Prelude, Golden Lass, Susann, Primula, Candy, Poppet, Anja, Beauty, Gina, Regina, Rosita, Betty, Cosy, Belladonna und natürlich auch die Hengste Brillant, Llanarth Most Triton und Balthasar dazu.

Wie in der Traueranzeige der Familie auch steht „Seine Passion waren die Pferde….“, dieses erlebten die Züchter zu der damaligen Zeit unmissverständlich. Die Pferde bzw. Ponys standen für ihn im Vordergrund.

Maßgeblich hat er die Weser-Ems-Zucht nachhaltig züchterisch positiv beeinflusst.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Seiner Familie gehört unser Mitgefühl.

FOTO: Dr. Dieter Schön mit seiner Nach-Nach-Nachfolgerin als Zuchtleiterin Mareile Oellrich-Overesch anlässlich der Verleihung des Niedersächsicchen Staatsehrenpreises an Familie Coldewey (K. Oellrich)

14.02.2019

Bundesnachwuchschampionat im Springen

Bundesnachwuchschampionat im Springen

Crazy-Hardbreaker SP WE (v. Charivari-Landsieger I, Z. Sven Pfleumer, Barßel) gewinnt unter Sara Karstens das Bundesnachwuchschampionat in Verden, das am vergangenen Wochenende stattfand.

Sein Vollbruder Christoph Columbus wurde mit Marelne Becker Sechster im Finale, Pleasure (v. Palolo Kid-Vincente, Z. Johannes Krone, Dinklage) kam mit Claire Wegener auf Platz 12. Ebenfalls im Finale standen Capacio WE (v. Charivari-Las Casas, Z. Rudolf Meyer, Emstek) unter dem Sattel von Luciana Ströder und Diva de Luna (v. Three-Stars Dumbledore-Lady's Wise Guy, Z. Josef Hannöver, Lohne) mit Kimi Rolshoven-Rügheimer, die leider etwas Pech hatten und ausschieden.

FOTO: Crazy-Hardbreaker SP WE (Dr. Tanja Becker, equitaris)

28.01.2019

FN-Bundeshengstschau der Sportponys

FN-Bundeshengstschau der Sportponys

FN-Bundeshengstschauen in Berlin

Im Rahmen der Grünen Woche fanden vom 17. – 22. Januar die FN-Bundeshengstschauen in Berlin statt. Zunächst standen die Sportponyrassen (Deutsches Reitpony, New Forst, Connemara, Welsh A, B und D) im Focus, ihnen folgten die Robustrassen (Shetland, Partbred-Shetland, Classic, Dartmoor, Fell- und Highlandpony).

Das Pferdestammbuch Weser-Ems stellte den Bundessieger der Welsh B- und den Bundesreservesieger der Deutschen Reitponys aus. Auch die Bundessieger der älteren Springponys und der Classic-Hengste kommen aus Weser-Ems (wurden allerdings für andere Verbände vorgestellt).

Bundeshengstschau der Sportponys

Bundesreservesieger der Deutschen Reitponys in der jüngeren Klasse wurde der Weser-Ems-Siegerhengst Cooper County WE (v. Kastanienhof Cockney Cracker WE-FS Don’t Worry, Z. Helmut Eickhorst, Drebber, Bes. Gestüt Kastanienhof, Sage-Haast), er hatte zuvor auch schon seinen Ring gewonnen, hinzu kam der insgesamt vierte Platz bei den dressurbetonten Hengsten.

Ebenfalls auf dem Endring der besten sechs Hengste standen Cayuga San (v. Cocktailzauber-Famos WE, Z.u.Bes. Sonja und Jürgen Sander, Varel) und Kastanienhof Donnertrommler (v. Dornik B-Kennedy WE, Z.u.Bes. Gestüt Kastanienhof, Sage-Haast). Letzterer wurde, da er bereits seine Eigenleistung unter Beweis gestellt hat, mit der FN-Bundesprämie ausgezeichnet, er stand zudem ebenfalls auf dem Endring der dressurbetonten Hengste und belegte Platz neun. Cayuga San startete bei den springbetonten Hengsten und wurde dort Fünfter (mit der Note 8,35).

Ebenfalls die Bundesprämie erhielt, da er in der Gesamtbeurteilung mindestens die Note von 8,0 erhalten und bereits die Hengstleistungsprüfung abgelegt hat, Calle Cool WE (v. Kastanienhof Cockney Cracker WE-Neckar, Z. Familie K.-H. Bruns, Westerstede, Bes. Norbert Büscherhoff, Seeth-Ekholt). Mit der Bundesprämienanwartschaft (er hat bisher den 2-Tage-Test abgelegt) wurde Organist K (v. Ombre-FS Champion de Luxe, Z.u.Bes. Hermann Koopmeiners, Cappeln) ausgezeichnet, er erhält die Bundesprämie endgültig, wenn er seine Eigenleistung vervollständigt.

Ebenfalls in Berlin ging auch Cassius G (v. Churchill E WE-Cedrik, Z. Siegfried Göhner, Melle, Bes. Stefanie Overbeck, Halle) an den Start, er wurde in seinem Ring 2. Reservesieger und zeigte sich auch beim Springen mit guter Einstellung.

Captain Meyer (v. Calido-G-Halifax, Z. Klaus Meyer, Meppen) gewann den Springwettbewerb der älteren Hengste, zudem wurde er Bundesreservesieger der vielseitigen Hengste – er startete allerdings für Westfalen. Einen hervorragenden sechsten Platz bei den Springhengsten belegte der Welsh B-Hengst Nilanthoeve’s Zippo (v. Cadlanvalley Goldstar-Eyarth Harlequin, Bes. Norbert Büscherhoff, Seeth-Ekholt), der für das Pferdestammbuch startete.

Bundessiegerhengst bei den Welsh B-Hengsten wurde der eben erwähnte Nilanthoeve’s Zippo, der klar seine Konkurrenten anführte. Bei den New Forest-, Connemara- Welsh A- und Welsh Cob-Hengsten waren keine Weser-Ems-Hengste am Start.

FOTO: Bundesreservesieger der Deutschen Reitponys wurde Cooper County WE (M. Oellrich-Overesch)

 

23.01.2019

FN-Bundeshengstschau der Sportponys - Welsh B

FN-Bundeshengstschau der Sportponys - Welsh B

FN-Bundeshengstschau der Sportponys - Welsh B

Bundessiegerhengst bei den Welsh B-Hengsten wurdeNilanthoeve’s Zippo (v. Cadlanvalley Goldstar-Eyarth Harlequin, Bes. Norbert Büscherhoff, Seeth-Ekholt), der für das Pferdestammbuch startete und seine Konkurrenz klar anführte. Zudem belegte er den hervorragenden sechsten Platz bei den Springhengsten.

FOTO: Bundessieger der Welsh B-Hengste: Nilanthoeve's Zippo (M. Oellrich-Overesch)

23.01.2019

FN-Bundeshengstschau der Robustponys

FN-Bundeshengstschau der Robustponys

FN-Bundeshengstschauen in Berlin

Bundeshengstschau der Robustponys

Für die Bundeshengstschau der Robustponys waren im Vorfeld vier Hengste vom Pferdestammbuch Weser-Ems genannt worden, allerdings stellten sich nur zwei in Berlin der Konkurrenz.

Bundesreservesieger der Dartmoor-Hengste wurde Springwater Beaufort (v. Springwater Intermezzo-Hisley Diplomat, Bes. Geschwister v. Aschwege, Edewecht), der zudem mit der Bundesprämie ausgezeichnet wurde.

Bei den Shetland-Hengsten < 87 cm stand Romino von Backemoor (v. Ricardo v. Noord Stee-Balduin, Z. Bettina Taute-Wübben, Rhauderfehn, Bes. Bernhard Seibring, Spelle) an 1c-Position in seinem Ring und erhielt die Bundesprämien-Auszeichnung.

Für andere Verbände am Start waren Schneltens Neckar (v. Zeoliet v.d.Zandhoeve-Chicago van het Woudal, Z. Ida Jans, Lastrup), er stand auf dem Endring der Shetland-Hengste, nachdem er den 1b-Rang seines Ringes erreicht und die Bundesprämie erhalten hatte, sowie Schneltens Titus (v. Time out van de Römer-Scotsman v. Bunswaard, Z. Paul Jans, Lastrup), er belegte den 1e-Rang auf seinem Ring.

Aus der Zucht von Johannes Janssen, Aurich stammt der Bundessieger der Deutschen Classic-Ponys, Eichenwalls Jeremy (v. Jasper-Bajan von Clus), er war für den bayerischen Verband genannt worden.

FOTO: Bundesreservesieger der Dartmoor-Hengste wurde Springwater Beaufort (M. Oellrich-Overesch)

23.01.2019

A.T. Schurf wird 60

A.T. Schurf wird 60

A.T. Schurf wird 60

Einer der engagiertesten Pony-Hengsthalter feiert seinen 60. Geburtstag. A.T. Schurf ist in Bedburg beheimatet und dementsprechend „Westfalen-lastig". Nichtsdestotrotz ist er in allen Ponyverbänden aktiv und hält stets Ausschau nach guten Hengsten und Stuten. Zwei exzellente Stuten entdeckte er in Weser-Ems.

1997 übernahm er von Reinhard Kramer die von Herold Coldewey gezogene St.Pr.St. Gina (v. Folklore). Sie sollte zu einer seiner besten Stuten werden, so zog er sieben gekörte Söhne aus dieser Stute, darunter den Spitzenhengst Dance Star AT, der zu einem seiner Hauptbeschäler wurde. Neben ihm hat er auch dessen Söhne (z.B. Dreidimensional AT, D-Day AT, D-Power AT) und Enkelsöhne (D-Gold AT) auf seiner großen Hengststation aufgestellt.

Überragend entwickelte sich auch St.Pr.St. Damenwahl K WE (v. Dimension AT) bei ihm. Er kaufte sie als Fohlen bei ihrem Züchter Hermann Koopmeiners. Sie siegte auf dem Deutschen Elitestutenchampionat in Lienen, auf der Weser-Ems-Elitestutenschau und wurde Bundeschampionesse der dreijährigen Reitponys 2015. Ihr erster Sohn (v. Dreidimensional AT – s.o.), wurde Siegerhengst der hannoverschen Ponykörung im letzten Jahr. 2018 führte sie ein Stutfohlen von Dreidimensional AT bei Fuß – es erhielt den Weser-Ems-Brand.

Jährlich stellt A.T. Schurf in Weser-Ems Hengste zur Körung vor und bereichert damit das Hengstlot und den Hengstmarkt.

Wir wünschen A.T. Schurf alles erdenklich Gute und wünschen ihm und uns eine weiterhin so fruchtbare Zusammenarbeit.

FOTO: A.T. Schurf mit seiner Damenwahl K WE, die mit Tochter Jacqueline Schurf Bundeschampionesse wurde (M. Oellrich-Overesch)

23.01.2019

Shetland Ponys: Diskussion um internationale Anerkennung

Shetland Ponys: Diskussion um internationale Anerkennung

FN und Zuchtverbände drängen auf Fortbestand der Entscheidungen des International Shetland Pony Committee (ISPC) aus dem Jahr 2004

Warendorf (fn-press). In jüngster Zeit ergaben sich bei dem Verkauf oder bei der Verpachtung von deutschen Shetland Ponys ins Ausland vereinzelte Probleme. Hintergrund ist, dass das Ursprungszuchtbuch der Rasse Shetland Pony, die Shetland Pony Stud-Book Society (SPSBS), und einige weitere Mitgliedsländer des International Shetland Pony Committee (ISPC) den Nachweis der lückenlosen Rückführbarkeit der Pedigrees auf das Ursprungszuchtbuch verlangen. Dies widerspricht jedoch der Entscheidung des ISPC aus dem Jahr 2004, wonach „ab 2006 alle Ponys in jedem Zuchtbuch ein Minimum von drei vollständigen Generationen im Pedigree vorweisen müssen", um als reinrassig zu gelten. Ausgenommen von dieser Regelung sind nur Ponys, die vom Ursprungszuchtbuch direkt registriert wurden. Die lückenlose Rückführbarkeit nach Schottland ist allerdings nicht für alle Shetland Ponys aus deutscher Zucht möglich. Aus diesem Grund bemüht sich die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) intensiv um ein Klärungsgespräch mit der Shetland Pony Stud-Book Society, mit dem Ziel eine Lösung – basierend auf der ISPC-Entscheidung aus 2004 – herbeizuführen.

22.01.2019

Anbieten und Abgeben von Zuchtmaterial

Anbieten und Abgeben von Zuchtmaterial

Seitens des Verbandes der Landwirtschaftskammern wird darauf aufmerksam gemacht, dass das Anbieten und Abgeben von Zuchtmaterial gesetzlichen Bestimmungen unterliegt. Darunter fällt auch das Verschenken oder Tauschen von Zuchtmaterial.

Unter Zuchtmaterial fallen Samen, Eizellen und Embryonen.

Das Anbieten oder die Abgabe von Samen ist nur Besamungsstationen erlaubt, die über eine behördliche Zulassung verfügen (entweder für den innerstaatlichen Handel oder als EU-Station).

Zu unterscheiden ist zwischen Werbung einer Hengststation und Abgabe des Samens. Die Werbung eines Hengsthalters ist erlaubt, wenn er die entsprechende Besamungsstation/Samendepot benennt, über die der Samen zu beziehen ist.

Anbieten von Samen bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Bereitschaft zur Abgabe von Samen an Dritte zu erkennen ist. Zunehmend findet sich dieses auch in sozialen Online-Netzwerken (z.B. facebook), wenn Züchter Samen anbieten, den sie gekauft haben, aber selbst keine Verwendung dafür haben. Lagert der Samen in einer Besamungsstation/Samendepot, d.h. die Auslieferung an den Tierhalter ist noch nicht erfolgt, kann er über diese Einrichtung abgegeben werden. Dabei ist zu beachten, dass die vertragliche Vereinbarung zwischen dem Züchter, der den Samen erworben hat, und dem Hengsthalter die Abgabe zulassen muss. Der Züchter muss die abgebende Besamungsstation/Samendepot benennen. Eine Abgabe von Samen, der außerhalb einer zugelassenen Einrichtung lagert (z.B. beim Züchter selbst), ist nicht erlaubt und stellt einen Verstoß gegen geltendes Recht dar.

Ein Tierarzt oder Besamungsbeauftragter darf nur im Auftrag einer Besamungsstation/Samendepot eine Besamung durchführen.

Analoge Regelungen finden sich im Tierzuchtgesetz zum Anbieten und Abgeben von Eizellen und Embryonen. Auch diese dürfen nur von dafür zugelassenen Einrichtungen angeboten und abgegeben werden.

Das Anbieten und Abgeben von Zuchtmaterial entgegen den Bestimmungen des Tierzuchtgesetztes stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Bereits das Anbieten von Zuchtmaterial, wenn es entgegen den Tierzuchtbestimmungen erfolgt, kann eine Ordnungswidrigkeit darstellen.

10.01.2019

Ponyforum GmbH: November-Verkaufswochenende bringt neuen Umsatzrekord!

Ponyforum GmbH: November-Verkaufswochenende bringt neuen Umsatzrekord!

14 verkaufte Ponys brachten im Schnitt 17.820,00€


Das November-Verkaufswochenende im Vermarktungszentrum der Ponyforum GmbH wurde mit einem neuen Umsatzrekord abgeschlossen. Der Durchschnittspreis für die 14 verkauften Ponys betrug 17.820,00€, der Gesamtumsatz betrug 249.500,00€.

Die gut ausgebildeten Dressurponys in allen Altersklassen waren bei den Kunden, die aus ganz Deutschland und aus den USA kamen, sehr gefragt. Auch die drei so genannten „XL-Ponys“ mit einem Stockmaß zwischen 1,52 und 1,58m waren sehr begehrt und wurden sofort verkauft.

11.12.2018

Shetland-Körung in NL-Marienheem

In Marienheem/NLD fand am Wochenende die Körung des niederländischen Shetlandpony-Stammbuchs statt. Gekört wurde auch der im "Mittelmaß" stehende Rapp-Hengst King of Holstud. Er ist ein Sohn des Schneltens Oleander (v. Schneltens Olympus, Z. Paul Jans, Lastrup-Schnelten), der selbst 2011 Siegerhengst der Weser-Ems-Körung war und das Pferdestammbuch Weser-Ems auf der Bundeshengstschau in Berlin vertreten wird.

10.12.2018